Katrin Zill

Katrin Zill


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Kurzbiografie:

Als 1989 in Berlin die Mauer fiel, war sie 15 Jahre alt und befand sich an einer Musikspezialschule in Zwickau. In der sächsischen Stadt erlebte sie die „Wende“ hautnah. Für sie waren das verwirrende und turbulente Zeiten.

Katrin Zill wurde 1974 in Mittweida/Sachsen geboren. Kurze Zeit später verschlug es die junge Familie nach Thüringen. Sie lebten bis kurz nach der Wende in Gröben, einem kleinen Dorf im Kreis Stadtroda. Nach Abschluss ihres musischen Abiturs in Zwickau zog Katrin Zill 1992 mit ihrer Familie nach Nordrhein-Westfalen und lebt seit 2003 in Mülheim an der Ruhr.

Literatur hat sie schon in ihrer Kindheit sehr begeistert. „Das schönste Weihnachtsgeschenk war immer der Stapel Bücher“, erinnert sie sich. Ihre Leselust hat sie nie verloren, ebenso wenig ihre große Leidenschaft: Bücher sammeln.

Neben dem Lesen fand das Schreiben immer mehr Raum. Schon mit zehn, elf Jahren verfasste sie kleine Gedichte für ihre Mutter und schrieb auf, was ihr gerade durch den Kopf ging.

Seit 1997 arbeitet Katrin Zill als freie Journalistin. Das journalistische Handwerk lernte sie in der Lokalredaktion der Kölnischen Rundschau im Oberbergischen Kreis. Derzeit arbeitet sie für die WAZ in Mülheim und schreibt als PR-Texterin Reportagen und Interviews für kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Förderung von Nachwuchsautorinnen und -autoren liegt der Journalistin sehr am Herzen, deshalb gründete sie 2005 das Schreibnetzwerk „women´s edition“. Junge Autorinnen und Autoren haben dort die Möglichkeit, sich mit ihrem Portrait im Internet zu präsentieren, ihre Termine anzukündigen und vor allem ihre Werke zu veröffentlichen.

Katrin Zill ist Mitglied der Autorengruppe „Schwarze Lettern“ und hat im Mai 2009 ihren ersten Gedichtband „Zeitlose Gedanken“ herausgebracht. Jedes Exemplar des Buches hat sie selbst hergestellt.

Aktuell verarbeitet sie ihre Kindheit und Jugend in der DDR sowie ihre persönlichen Erlebnisse und Gefühle während der „Wende“ in verschiedenen Kurzgeschichten, die von ihrem „anderen Leben“ erzählen.